Konzept


gelöstes Paradies oder verdünntes Walhalla

Ein hoffnungslos optimistisches Kunstprojekt mit Werkstattcharakter an den Schnittstellen zu Wissenschaft und Forschung.

Von Juni bis September 2017 entwickelt sich unter Beteiligung von Künstlern, Kuratoren und Wissenschaftlern Moving Poets NOVILLA zum Genius Loci einer „Insel des seligen Gesamtkunstwerks“. Utopisten des Steampunk, Maler, Bildhauer, Performer, Musiker, Klang- und Mediakünstler treffen auf Wissenschaftler und Hersteller des nachhaltig futuristisch höchst ökonomisch Abbaubaren. Mit Ausstellungen, Performances, (interaktiven) Installationen, Konzerten, Aktionen, Präsentationen, wissenschaftlichen und künstlerischen Salons und Workshops.


 

Übergreifende Fragestellung:

Gibt es im Kontext der Realisierung eines solchen Elysiums künstlerische Utopien, die Naturwissenschaft und Technik weit voraus sind…    oder haben die atomaren Tüftler schon längst die selbsternannten stylischen Weltverbesserer als Dekorateure eines abgeschlossenen Debattierklubs klassifiziert und weit hinter sich gelassen?

…in ihrer Radikalität?           

 …in ihrer Nachhaltigkeit?     

 …in Ihrem Weltrettungsansatz?


 

 

 

Ausgangspunkt:

Ein künftiges, am Gemeinwohl orientiertes Elysium kann nicht auf der Ausbeutung von Flora, Fauna und anderen Menschengruppen aufbauen. Es arbeitet mit bereits vorhandenen Materialien, Gezeiten, Elementen, ist beweglich, steuerbar und anpassungsfähig – eher ein Segelboot mit Mannschaft als eine Insel der Seligen. 

Anstatt Drohnen und Falken als Durchsetzer von Weltherrschaftsfantasien zu inszenieren, werden deren technische Parameter in der Nutzung von Luftströmen, Aufwinden, Sonneneinstrahlung und Orientierung zur Produktion leichtfüßiger und anregender Bau- und Spielelemente genutzt.